Wann ist Nähe erlaubt und wann Distanz gefragt?

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Wie viel Nähe ist im Beruf angebracht? Wie viel Distanz ist nötig? Kennen Sie das? Ein Kollege betritt Ihr Büro. Sie führen gerade ein wichtiges Telefonat. Er bleibt nah an Ihrem Schreibtisch stehen und hört interessiert zu. Oder haben Sie nicht auch schon mal erlebt, wie der Vorgesetzte einem Mitarbeiter kumpelhaft auf die Schulter klopfte oder sich beim Plaudern mit Ihnen auf Ihren Schreibtisch setzte?

Mit dem Überschreiten der Grenzbereiche wird manchmal bewusst die Macht demonstriert. Meistens jedoch steckt keine böse Absicht dahinter. Gerade im Arbeitsalltag, wo die Hierarchie und Status eine Rolle spielen, wo Sie mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten zusammenarbeiten und auskommen müssen, ist das richtige Maß an Nähe und Distanz von großer Bedeutung. Viele Mitarbeiter grenzen ihren persönlichen Bereich unbewusst ab. Kinderfotos, Postkarten, Pflanzen oder andere persönlichen Gegenstände zieren zahlreich die Schreibtische.

Nähe und Distanz sind Themen, die individuell, kulturell, regional aber auch situativ sehr unterschiedlich wahrgenommen und praktiziert werden. Das Verhalten der Menschen innerhalb bestimmter Distanzbereiche wird in der Wissenschaft von Proxemikern erforscht. In Bezug auf die räumliche Interaktion von Personen untereinander haben sie vier Distanzbereiche differenziert:

Die intime Zone – Wie die Bezeichnung bereits zu erkennen gibt, ist dieser Bereich nur Personen vorbehalten, die Ihnen sehr nahe stehen. In der Regel handelt es sich um Familienangehörige oder besonders enge Freunde. Diese Zone beträgt ca. 50 cm und hat auf der beruflichen Ebene keine Bedeutung, außer Sie üben einen Beruf aus, der das Betreten der Intimzone unausweichlich macht. Dies ist zum Beispiel bei einer Krankenschwester oder dem Frisör der Fall.

Die persönliche Zone variiert zwischen 50 cm und 120 cm. Sie spielt bei einer interaktiven Begegnung mit anderen Personen eine Rolle, zum Beispiel bei der Begrüßungs-und Vorstellungszeremonie oder bei den Begegnungen auf einem Empfang. Viele Gespräche mit Bekannten, Kollegen und Geschäftspartnern finden vornehmlich in diesem Distanzradius statt.

Die gesellschaftliche Zone beträgt zwischen 120 und 350 cm. Man begegnet hier Personen, die man nicht bzw. weniger kennt.

Die öffentliche Zone beginnt ab etwa 350 cm und ist, zum Beispiel, zum Halten eines Vortrags zu empfehlen.

So verständlich die empfohlenen Abstandsbereiche sein mögen, jeder Mensch hat ein persönliches Distanzbedürfnis, ein individuelles Empfinden von Nähe und Distanz. Dem respektvoll zu begegnen macht das tägliche Miteinander leichter.

Der Reißnagelfresser, oder 7 Fakten über Bodo Ramelow!

Wahlkampfabschluss der Thüringer Linken

Nach der Thüringer SPD-Führung ist nun die Parteibasis am Zug: Wenn an diesem Dienstag die SPD-Mitglieder zustimmen, wird in dem Bundesland die erste rot-rot-grüne Landesregierung gebildet – und der PDS-Politiker Bodo Ramelow wird erster Ministerpräsident der Linken.

Die Nachfolgepartei der SED übernimmt somit eine Regierung eines ostdeutschen Bundeslandes – ein Schritt, der bei vielen konservativen Politikern Entsetzten auslöst. CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht appellierte an die SPD-Mitglieder, Rot-Rot-Grün noch zu verhindern: „Sie haben es nun in der Hand, der Vernunft zum Durchbruch zu verhelfen und zu verhindern, dass Thüringen sich durch eine von der Linken geführte Regierung ins Abseits manövriert.“ CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer forderte den SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel auf, ein Bündnis der Landespartei „mit den SED-Unrechts-Verherrlichern“ noch zu stoppen.

Wer ist der Mann, der Thüringen spaltet?

Hier sieben überraschende Fakten über Bodo Ramelow:

1. Er ist KEIN Ostdeutscher
Ramelow stammt nicht aus den neuen Bundesländern und ist nicht in der DDR aufgewachsen. Er wuchs in Hessen in einem evangelischen Elternhaus mit drei Geschwistern auf. Ramelow machte 1971 seinen Hauptschulabschluss in Gießen, erlernte später den Beruf „Kaufmann im Einzelhandel, Fachausbildung Wild und Geflügel“. Dann erlangte er die Fachhochschulreife, arbeitete eine Zeit lang bei Kaufhäusern und wurde später Gewerkschaftssekretär. Er zog erst 1990 nach Thüringen, als er dort Landesvorsitzender der Gewerkschaft HBV wurde.

2. Er wurde jahrelang vom Verfassungsschutz beobachtet
Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz führte von 1996 bis 1999 über Ramelow eine Akte wegen angeblicher Kontakte zur DKP in den 1980er Jahren in Westdeutschland. Nach seinem Einzug in den Landtag stellte das Innenministerium die Beobachtung jedoch ein. Als er anfing, für die PDS zu arbeiten, begann der Geheimdienst jedoch eine erneute Überwachung. „Auf Grund der vorliegenden Erkenntnisse, insbesondere seiner Funktionärstätigkeit für die Linkspartei PDS, liegt ein konkreter und verdichteter Verdacht in Bezug auf extremistische Bestrebungen vor“, begründet der Verfassungsschutz sein Vorgehen. Erst 2013 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Überwachung Ramelows endgültig für unzulässig.

3. Er ist Legastheniker
In der Schule waren Diktate für Ramelow eine Katastrophe. Nach Angaben der „taz“ sagte eine Lehrerin der Mutter: „Bodo ist hochintelligent, aber stinkend faul.“ Die Legasthenie wurde erst diagnostiziert, als er 19 war. Seine Ausbildung schaffte er nur, weil es Multiple-Choice-Tests gab – der Meister bescheinigte ihm jedoch, dass er der beste Lehrling war, den er je geprüft habe.

4. Er trägt auf Veranstaltungen oft eine rote Karl-Marx-Statue mit sich rum
Auf Parteiveranstaltungen trägt Ramelow regelmäßig eine rote Karl-Marx-Statue mit sich rum, die er sorgfältig in Pose setzt, bevor er zu reden anfängt. Diese Marotte ist zu seinem Markenzeichen geworden. Als Angela Merkel im September erfuhr, dass die Grünen bereit seien, mit der Linken zusammenzuarbeiten stöhnte sie daher: „Da soll jetzt der Karl Marx in die Staatskanzlei getragen werden. Das kann doch nicht sein.“

5. Er gilt als Choleriker
Viele in der Linkspartei erinnern sich an Ausraster Ramelows – vor allem, als den Zusammenschluss von PDS und WASG (Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit) regelte. In der Parteizentrale in Berlin stellte Ramelow sich damals mit dem Satz vor: „Ich habe einen schlechten Ruf und nicht vor, ihn zu verbessern“. Der WASG-Mitgründer Klaus Ernst sagt in der „taz“: „Manchmal hab ich gedacht, der Bodo frisst morgens schon Reißnägel.“

6. Seine Mutter schlug in mit einer Peitsche
Ramelows Vater starb, als sein Sohn elf Jahre alt war. Grund waren die Folgen einer Gelbsucht, die er sich als Soldat im Krieg geholt hatte. Seine Mutter kam mit der Situation nicht zurecht. „Vier Kinder, kein Einkommen, der Mann todkrank. Und dann der faule Sohn. Sie war überfordert“, so erklärte er das der „taz“. Sie verprügelte ihn regelmäßig mit einer Peitsche. „Es waren Gewaltorgien“, sagte er. Heute verstehe er die Mutter aber.

7. Er ist gläubiger Protestant
Ramelow wuchs in einem protestantischen Elternhaus auf. Die Mutter stammte aus einer Familie mit vielen Pfarrern. Einer davon hat angeblich Goethe getauft. Ramelow bekennt sich offen zu seinem protestantischen Glauben und kokettiert in der eher gottlosen Linkspartei sogar damit. Marx und die Bibel – wie das zusammenpasst, kann nur er erklären.

(Quelle: Huffington Post)

„Wer ist ich?“

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Die Frage „Wer ist ich“ taucht in unserem Leben häufig in der Verkleidung „wie sieht meine Zukunft aus, was soll ich tun, was ist das Richtige für mich“ oder ähnlichen Fragestellungen, auf.

In unserer Gesellschaft stellt sich die Frage nach dem „Wer ist ich“ spätestens mit dem verlassen der Schule und den ersten Überlegungen zur Berufswahl. Für so manchen jungen Menschen ist die Beantwortung dieser Frage eine echte Herausforderung.

Ist sie dann beantwortet, stellen wir im Laufe unseres Lebens fest, dass sie wieder und wieder auftaucht.
Liegt es daran, dass sich die Rahmenbedingungen in unserem Leben ändern oder taucht die Frage immer wieder auf, weil wir sie noch nicht wirklich beantwortet haben? Entscheidend für die Beantwortung der Frage – „Wer ist ich“ – sind die Werte eines jeden Menschen. Laut Prof. Viktor E. Frankl, Neurologe und Psychologe sowie Begründer der Logotherapie bzw. Existenzanalyse, erleichtern Werte dem Menschen die Sinnsuche im Leben.

Die Erziehung und die Umwelt erzeugt schon von klein auf eine Grundeinstellung, die bestimmt, was man im Leben schätzt und als wichtig empfindet. Die Bildung dieser Werte ist ab dem ca. 7. Lebensjahr abgeschlossen und gilt dann als unveränderlich. Ein guter Grund, sich mit seinen eigenen ganz persönlichen Werten einmal gezielt auseinander zu setzen.

Den meisten Menschen fällt es ausgesprochen schwer, ihre 10 wichtigsten Werte aufzuschreiben. Sollen diese dann noch in eine Rangfolge sortiert werden, erleichtert dies die Aufgabenstellung in aller Regel nicht.
Wen wundert es dann, wenn die Frage nach dem – „Wer ist ich“ – immer wieder auftaucht? Jede größere Entscheidung die in unserem Leben ansteht hat in der Regel weitreichende Folgen. Entsprechend wichtig ist die Klarheit über die Motive der individuellen Motivation, der Wertehaltung und dem daraus prognostizierbaren Verhalten.

Denn muss Leistung gegen die eigene Antriebsstruktur aufgewendet werden, ist dies auf Dauer extrem anstrengend, nicht erfolgreich und vermittelt das Gefühl stets unter Druck zu stehen.

So kommt es, dass viele von uns an der eigenen Karrierelaufbahn scheitern. Andere sind vielleicht mit viel Fleiß und Einsatz karrieretechnisch auf der Überholspur unterwegs. Was aber, wenn Ihr Job Sie dennoch nicht erfüllt und wirklich glücklich macht? Können Sie den Anforderungen dann auf Dauer Stand halten?

Augenscheinlich haben Sie das erreicht von dem viele andere träumen, verdienen viel Geld und Anerkennung, tragen Verantwortung gegenüber Ihrer Familie, Ihren Mitarbeitern oder der Gesellschaft. Aber sind Sie dann ein Gewinner?

Herausfordernde Lebens-Situationen gilt es so zu gestalten, dass sie im Einklang mit den vorhandenen Werten und individuellen Potenzialen stehen. Unter diesen Voraussetzungen kann Leistung dauerhaft erbracht werden und innere Zufriedenheit in unser Leben einkehren.

Nehmen Sie sich einmal ein wenig Zeit, identifizieren Sie Ihre 10 wichtigsten Werte und sortieren Sie sie nach Rangfolge. Mit dem Bewusstsein über die eigene Wertestruktur werden Ihnen weitreichende Entscheidungen in Zukunft deutlich leichter fallen und Sie schaffen sich so den nötigen Raum und die Rahmenbedingungen zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung.

Geschätzte Networker auf Facebook & LinkedIn…

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…ich habe mich ja mittlerweile daran gewöhnt, dass ihr mir pro Tag unaufgefordert mein Postfach mit den abstrusesten Angeboten vollspamt. Ich habe es auch akzeptiert, dass ihr das anscheinend vollkommen wahllos und nach dem Gießkannenprinzip tut. Es schockiert mich auch nicht mehr, dass ihr mir nicht direkt mitteilen könnt, was ihr mir verkaufen wollt, sondern dass es dazu erst einem persönlichen Treffen inklusive einer einstündigen Power Point Präsentation bedarf. Das ist alles schon okay, weil ich weiß, dass der Markt so etwas richten wird.

Daher tue ich jetzt etwas, was für Euch ja vollkommen selbstverständlich ist.
Ich gebe Euch unaufgefordert ein paar Tipps, wie es mit dem Verkaufen Eurer Produkte und Dienstleistungen vielleicht doch noch etwas werden könnte.

1. Sprecht bitte nicht von Synergien oder Kooperation, wenn Ihr in Wirklichkeit etwas verkaufen wollt. Verkaufen ist etwas tolles! Wenn ich Bedarf an Eurem Angebot habe, dann kaufe ich gerne!

2. Informiert Euch über Eure Zielgruppe. Ich habe schlichtweg keinen Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln und ich möchte mir auch kein zweites Standbein von Zuhause oder einen Strukturvertrieb aufbauen.

3. Baut eine Beziehung zu Euren Kunden auf. Niemand bekommt gerne ungefragt Angebote von Menschen, die er nicht kennt.

4. Ganz wichtig: Es gibt kein Geheimnis, wie man schnell erfolgreich wird, auch keine Zauberformel und auch keine Abkürzung. Es gibt nur einen Weg: Werte zu schaffen und diese mit harter Arbeit zu kombinieren.

5. Auch wenn ihr sehr gerne ellenlange Aufsätze darüber verfasst, was ihr alles gut könnt, was ihr habt oder was ihr entdeckt habt: Das interessiert mich als Kunden nicht. Das Einzige, was mich interessiert: Was habe ich davon?

6. Essenziell für die Seriosität Eurer Mails: In der deutschen Sprache schreibt man nur die Substantive und Satzanfänge groß, niemals ganze Absätze.

7. Kommuniziert ehrlich. Jeder hat mal angefangen. Wenn Eure Mega-Super-Duper-Hyper-Geschäftsidee so genial ist, warum habt ihr dann immer noch keine eigene Webseite, kommuniziert mit einer E-Mail á la
hasimausi1956(at)hotmail.com und müsst hart arbeitenden Menschen penetrant hinterherlaufen?

8. Wenn ihr auf eine Nachricht keine Antwort bekommen habt, dann bedeutet dies: Ich habe kein Interesse. Es ist nicht nötig, mir in den folgenden Wochen drei Nachrichten pro Tag auf der Mailbox zu hinterlassen.

9. Hatte ich schon erwähnt, dass für mich als Kunde nur der Nutzen eines Produktes relevant ist? Deshalb: Punkt 1 bis 9 anwenden.

Dann wiederholen.