Worte oder Wörter?

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Die deutsche Sprache hat ihre Tücken. Und manchmal wissen wir nicht, warum wir etwas so sagen. Und nicht anders. Aber es gibt sie – diese feinen Unterschiede, die einem Satz eine völlig andere Bedeutung geben.

Ein Beispiel für zwei Begriffe, die ständig vertauscht werden: Worte und Wörter. Sie glauben, dass Worte und Wörter ein und dieselbe Sache bezeichnen? Falsch. So einfach ist es – typisch Deutsch – natürlich nicht. Aber dafür ist es sehr logisch. Und wenn Sie diesen kleinen, aber feinen (und sinnvollen) Unterschied erst einmal begriffen haben, werden Sie diesen einen Fehler bestimmt nie wieder machen.

“Worte” oder “Wörter”? Das ist der Unterschied

Um das besser zu verstehen, sollten wir uns erst einmal vor Augen führen, dass “Wort” auch im Singular nicht nur eine Bedeutung hat. “Wort” kann sich auf eine einzelne Sinn ergebende Buchstabenkombination beziehen, aber auch auf einen Ausspruch, der aus mehr als nur einem Wort bestehen kann und dennoch ein “Wort” ist.

Eigentlich ist es ganz einfach: “Wörter” ist der Plural von “Wort”, schreibt der Duden. Ein Satz besteht aus mehreren Wörtern. Das, was Sie beim Scrabble legen, sind “Wörter”.

Und was sind dann “Worte”?

Bezieht sich “Wort” auf einen Ausspruch, der aus mehreren Wörtern bestehen kann, lautet der Plural “Worte”. Wenn jemand eine gute Rede hält, dann hat er die richtigen “Worte” gefunden. “Worte” bestehen aus “Wörtern”.

Ein Zitat oder ein Ausspruch kann aus mehreren “Wörtern” bestehen und gleichzeitig kann es dabei um “Worte” handeln.

Sie sehen, das ist eigentlich ganz einfach.

 

Angenommen, das Internet wird abgeschaltet…

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Irgendwie müssen sich Menschen über große Distanzen verständigen, sich mitteilen und austauschen können. Müssen sie das wirklich? Einige Leute sind völlig anderer Ansicht. Da werden Kommunikationsportale des Internets einfach unzugänglich gemacht und siehe da, kein Schwein begeht´, aufgrund dieser nonverbalen Kastration, Selbstmord.

Niemand erfährt jetzt, dass ein noch namenloser Newcomer der Popszene Floridas grüngestreifte Socken zur blauen Basecup trägt. Auch die vierzehn Komma sieben Gramm Übergewicht der Pseudodiva können nicht bejammert werden. So ein Mist. Wer tröstet diese Übergewichtige jetzt, wenn ihr niemand mehr ein »Like« spendiert und ihre Seele damit salbt? Eine Welt ohne Rückspiegel, weil kein Verfolger (Follower) mehr in Sicht kommt.

Wahrscheinlich werden diese ahnungslosen Diktatoren in die Geschichte der Evolution eingehen, weil sie die Menschen aus der Hand dieser heilbringenden Komunikations-Geiselnehmer befreiten, ohne es im Ursprung ihres Tuns zu beabsichtigen. Ein als anprangernder Aufschrei der Betroffenen kann im Sinne einer cleveren Public Relation auch als Aufforderung zum Mitmachen für andere Nationen dienen. Ein Beispiel macht Schule, heißt es doch.

Wer sich als Handy, pardon, Smartphonebenutzer auf der sicheren Seite wähnt und sich anderen Diensten zuwenden will, halluziniert. Telefonieren ja, alles andere wird ebenso abgeschaltet. Es verfügt über null Informationsgehalt, jemandem eine Stimmungsmitteilung zu senden. Was soll der Unsinn? Außerdem kann es gelogen sein. Das ist nicht christlich, das ist nicht nötig. Das ist verzichtbar.

Kopierte Dissertationen, erschwindelte Doktorgrade nebst anderen akademischen Titeln gesellschaftlicher Natur, stehen erheblich höher im Kurs, als ein läppisches Smiley. Ebenso ist das Zu- und Weitersenden von Videos mit gewagtem Content willkommen. Das Flachlegen der Mathelehrerin auf dem Herrenklo steht höher in den Charts, als ein frischer Gaga-Hit.

Wer interessiert sich schon für gewisse Schwindelaktivitäten zweifelhafter Regenten und deren Nachwuchs? Und wer erdreistet sich, diese Dinge zu publizieren? Allein das ist Rebellion und gehört geahndet. Wen wundert´s da noch, wenn der Stecker gezogen und die Leitung gekappt wird. Anderswo werden Arme und Beine gekappt und die Vergehen waren nicht annähernd so drastisch. Gekappt wird demnach gerne.

Und warum erkennt niemand den ökonomischen Sinn darin? Weil die intellektuelle Bevölkerungsschicht im Ausland weilt. Der wirtschaftliche Vorteil liegt darin, beim Postwesen endlich wieder den Turbo einzuschalten. Briefmarken statt dümmlicher SMS und Schreiben statt Tippen. Auch die TV-Anstalten erfreuen sich wieder höherer Einschaltquoten, wenn das Internet fern bleibt. Werbung bringt Umsatz und Umsatz bringt Glanz ins Gesicht des Buchhalters.

Umsatz ist Geld und Geld kann außer Landes gebracht werden, an der Steuer vorbei also, oder zum Kauf von Waffen benutzt werden. Waffen hingegen hinterlassen bei falscher Handhabung große Schäden und die müssen wieder repariert werden. Hier entsteht so gesehen ein Aufschwung für die ganze Wirtschaft. Und warum? Weil das Internet zum Teil abgeschaltet wurde.

So einfach ist das.

Gute Vorsätze? Alles vorbei, wir sind wieder im Hamsterrad!

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Dreieinhalb Wochen ist das neue Jahr 2015 nun schon alt. Dreieinhalb Wochen ist es auch her, seit sich wieder Millionen von Menschen „gute Vorsätze“ vorgenommen haben. An der Spitze auch in diesem Jahr: “weniger Stress!” Einige halten immer noch durch. Die weitaus überwiegende Mehrzahl hat sie aber wohl auch dieses Jahr klammheimlich entsorgt.

Das Problem dabei: mit jedem aufgegebenen Vorsatz torpedieren wir unser Selbstbewusstsein. Wir „lernen“ einmal mehr, dass das, was wir uns vornehmen, nichts mit dem zu tun hat, was wir auch schaffen. Damit scheitert jeweils nicht nur das aktuelle Vorhaben, sondern wir tun uns sozusagen noch einen zusätzlichen Stein in den Rucksack.

Eine Hypothek auch für zukünftige Weichenstellungen, was nicht zuletzt auch unseren Stress und unser Burnout-Risiko erhöht. Nicht unmittelbar, aber mit der Zeit wirken immer und immer wieder getroffene und nicht eingehaltene Vorsätze als Gift, das unsere Überzeugung von der Wirksamkeit unserer Handlungen zersetzt.

Scheitern gehört zum Leben
Es ist sicher gut, wenn wir uns bewusst sind, dass scheitern zum Leben dazu gehört. Nicht alles haben wir im Griff und manchmal machen wir auch Fehler, für die wir anschließend gerade stehen müssen. Trotzdem, oder erst recht, sollten wir darauf achten, dass wir unsere Vorhaben nicht von Anfang an so ansetzen, dass das Scheitern sozusagen vorprogrammiert ist.

Erfolgswahrscheinlichkeiten schaffen
Wenn wir nun also bestimmte Vorhaben ins Auge fassen, dann sollten wir darauf achten, dass wir eine möglichst hohe Erfolgswahrscheinlichkeit schaffen. Und bei „guten Vorsätzen“ passiert das gerade nicht, ganz im Gegenteil. Der Grund liegt ganz einfach darin, dass sie meistens mit einer eher flapsigen, relativ unverbindlichen, „Schaun mer mal“-Haltung formuliert werden. Die innere Verpflichtung mit diesen Vorsätzen ist gering.

Klare Ziele setzen
Setzen Sie lieber klare Ziele. Nach der bekannten SMART-Formel sind diese Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Ich würde Ihnen zusätzlich noch empfehlen, dass Sie sie schriftlich festhalten. Damit erhöhen Sie nicht nur die Erfolgswahrscheinlichkeit dramatisch. Sie bewahren sich durch diese Vorgehensweise auch davor, alles nur schlecht zu sehen, wenn es mal doch nicht ganz geklappt hat.

Denn durch das schriftliche Festhalten sehen Sie auch klar, wo Sie Fortschritte gemacht haben, auch wenn es zum ganz großen Durchbruch möglicherweise (noch) nicht ganz gereicht hat. Und diese Fortschritte sind meistens schon deutlich größer, als sie ohne konkret formulierte Ziele erreicht hätten. Auch das bewusst machen solcher Fortschritte gehört zu einem wirksamen Stressmanagement dazu.

Mitfühlen? Ja, weil Empathie charismatisch macht!

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Empathie, das Mitgefühl für andere, ein Grundpfeiler für jeden, der sein Charisma ausbauen und verbessern möchte. Auch nach der Weihnachtszeit sollten Sie einen Blick auf diesen Teil Ihres Charakters werfen – denn geben können wir immer!

Geben ist Stärke

Wenn es um Mitgefühl geht, denken möglicherweise viele von uns an Mutter Theresa. Dass diese Frau eine Charismatikerin war, die bewusst mit ihren Stärken, ihrem Auftreten und ihrer Überzeugungskraft umgegangen ist, fällt den meisten Menschen erst im zweiten Schritt auf. Doch nur wer sich durchsetzen, andere lenken kann, wird solch einen einflussreichen Lebensweg betreten können und wollen.

Die Kompetenz eines Charismatikers

Empathie stellt die Grundlage unserer sozialen Kompetenz dar. Sie sollte niemals unterschätzt werden, auch wenn sie in unserer heutigen Gesellschaft selten Topthema ist. Sie ist ein Resonanzphänomen und Basis unserer Lernfähigkeit: Wir beobachten andere in ihren Handlungen, in ihren Emotionen – und fühlen im wahrsten Sinne des Wortes mit. Verantwortlich dafür sind Spiegelneuronen, die uns die Freude, den Schmerz, die Erfahrung eines anderen intensiv fühlen lassen, fast so, als hätten wir es selbst erlebt.

Für Charismatiker ist Empathie sogar auf zweifache Weise bedeutsam: Nur wenn Sie sich in andere hineinversetzen können, wenn Sie offen und mitfühlsam sind, können Sie stark und kompetent wirken. Sind Sie empathisch und versuchen, Menschen zu verstehen, so wird dies stets mit Achtung wahrgenommen und Ihrem Charisma zugeschrieben.

Zum anderen ist es wichtig zu verstehen, wie Menschen andere Menschen wahrnehmen, warum sie bestimmte Persönlichkeiten bewundern, warum sie ihnen vertrauen, ihnen folgen. Nur so können Sie Ihre ganz eigene charismatische Wirkung verbessern.

Rationale Emotionen

Spiegelneuronen und das evolutionäre Programm dahinter sind angeboren und kaum beeinflussbar, Empathie jedoch können Sie lernen – und ausbauen. Mit dieser Fähigkeit können Sie zwischenmenschliche Harmonie herstellen: Von Spiegelneuronen geleitet, adaptieren wir Körperhaltung, Gestik und Stimmung, mit dem richtigen Training auch bewusst und gezielt.

Nutzen Sie Ihre Empathie – und zwar nicht nur, um andere für sich zu gewinnen. Sondern auch, um Gruppenzwänge und Handlungsabsichten von anderen zu erkennen und im Zweifel zu umgehen. Vertrauen Sie hierbei Ihrem sogenannten „Bauchgefühl”, denn hier sprechen ganz rationale Strukturen – und warnen Sie, wenn nötig.

Auf einer, auf Ihrer Wellenlinie

Entscheidend bei Empathie ist, dass Sie sich nicht verstellen: Mimen Sie nicht den Samariter, versteifen Sie sich nicht auf unechte Geber-Spektakel. Schauen Sie stattdessen in sich hinein, denn im Zweifel sind Sie empathischer, als Sie meinen. Und genau das sollten Sie leben. Und wirken lassen.

Üben können Sie dies sehr gut bei Menschen, die Ihnen eher unsympathisch sind: Menschen, die wir lieben, überschütten wir gerne mit Empathie, aber der zickige Kollege, die mürrische Abteilungsleiterin? Bei diesen Mitmenschen fällt es uns zwar schwerer, doch genau hier können wir unsere charismatischen Seiten stärken!

Das Prinzip der Rapportbildung – also das Herstellen einer gemeinsamen Wellenlinie – bringt Ihr Gegenüber dazu, aus seiner Haltung herauszutreten: Sind Sie zuvorkommend und lächeln, so wird es der mürrischen Mitarbeiterin schwerer fallen, missmutig zu bleiben, wird der zickige Kollege nicht viel zu Meckern haben. Und Sie gewinnen auf voller Linie: Eine freundlichere Umwelt, Stärke in sich selbst und eine charismatische Ausstrahlung.

Warum ist Butter eigentlich gut für den Körper?

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Seit Jahrtausenden verzehren die Menschen Milchfett in Form von Milch oder Butter, ohne dadurch krank zu werden.

Ausgangsprodukt bei ihrer Herstellung ist Rohmilch. Bei der mechanischen Veränderung trennt sich die Vollmilch in Sahne und Magermilch. Aus der Sahne erfolgt die Gewinnung des Milchfettes zur Butterherstellung. Darin befinden sich vor allem die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Süßrahm-Butter ist isoliertes Milchfett (Sahne) ohne jegliche Zusätze. Wie der Ernährungsforscher Werner Kollath schon vor Jahrzehnten herausgearbeitet hat, entsteht Sauerrahm-Butter unter Mitwirkung von Milchsäure-Bakterien und besitzt einen zusätzlichen Vitalstoff-Wert.

In seinem Buch “Cholesterin – der lebenswichtige Stoff” kritisiert der Arzt und Buchautor Dr. Max Otto Bruker, dass Butter vor Jahren durch falsche Aufklärung als vermeintlich gesundheitsschädlich hingestellt wurde.

Aufbauend auf dieser Falschannahme entwickelte sich eine Fett-Theorie, die besagte, dass Arteriosklerose und Herzinfarkt durch zu viel Cholesterin entstünden. Cholesterin ist in tierischen Fetten enthalten – also unter anderem auch in Butter.

Die Eigenschaft von Cholesterin: Es wird vom menschlichen Organismus nach Bedarf selbst hergestellt und ist nicht auf Nahrung angewiesen.

Am weitesten verbreitet ist die Annahme, dass die Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren den Cholesterinspiegel im Blut senkt.

Nach Ansicht von Experten enthält Butter gesättigte Fettsäuren als wichtige Nährstoffe und zusätzlich einfach-, zweifach- und hochungesättigte Fettsäuren in den Mengen, die der menschliche Organismus für einen optimalen Stoffwechsel benötigt.

Unter den tierischen Fetten gilt Butter als Idealfett. Sie ist das einzige Fett, das nicht in der Leber umgewandelt werden muss, sondern direkt von den Körperzellen verwendet werden kann.

Bei allen Stoffen, die in der Leber umgewandelt werden müssen, dauert der Stoffwechselprozess länger. Der Körper benötigt längere Zeit, bis er die Energie abrufen kann.

In dem Buch “Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen” bescheinigt Bruker der Butter auch bei besagten Erkrankungen beste Verträglichkeit. Wichtig dabei ist, dass sie erst nach dem Kochprozess zugesetzt wird.

Auch Rheumakranke, bei denen eine strenge Vermeidung von tierischem Eiweiß notwendig ist, können bedenkenlos Butter verzehren. Mit einem Fettanteil von 82 Prozent liegt der Eiweißanteil bei 0,5 Prozent (Je höher der Fettanteil, desto geringer der Eiweißgehalt).

In jedem Fall gilt: Butter ist das bekömmlichste Fett und jeder Margarine vorzuziehen.

Margarine ist ein synthetisches Produkt, gefüllt mit chemischen Zusatzstoffen.

Zurück zur Butter: Die beste Qualität liefert jene, die aus Rohmilch möglichst aus biologischem Anbau hergestellt wird und nicht pasteurisiert ist.

Das Problem: Sie ist sehr schwer zu bekommen.

Sauerrahmbutter aus pasteurisierter Milch ist eine gute Alternative, ebenso die Süßrahmbutter, bei deren Herstellung die Säuerung entfällt.

In vielen Supermärkten wird zusätzlich mildgesäuerte Butter angeboten, in die während des Herstellungsprozesses Milchsäurebakterien und reine Milchsäure (zum Absenken des pH-Wertes) beigemischt werden.

9 Dinge, die wirklich mächtige Menschen niemals sagen würden!

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Einflussreiche Menschen haben eine gesunde Art und Weise, zu sprechen. Sie verbinden die richtige Menge an Selbstbewusstsein und Demut zu einer perfekten Mischung. Da sie ihr Herz sprechen lassen, bleiben sie authentisch und inspirieren andere zum Handeln.

1. „Weil wir es immer schon so gemacht haben.”

Erfolgreiche Menschen sieht man nicht ihre Zeit damit verschwenden, den Status Quo zu sichern. Stattdessen stellen sie die freche Frage nach dem Warum und versuchen ständig, die Dinge auf das nächsthöhere Level voranzutreiben. Sie haben keine Angst davor, für Unruhe zu sorgen, wenn es nötig ist – besonders dann nicht, wenn die Situation sich in die falsche Richtung bewegt.

2. „Um die Wahrheit zu sagen…”

Haben Sie jemals jemanden diesen Satz sagen hören, um Angelegenheiten transparenter zu machen? Menschen in Machtpositionen wissen, dass es eine Verschwendung von Wörtern ist, Floskeln wie „um ehrlich zu sein” anzubringen, da es nur dazu führen würde, dass die Leute ihre Ehrlichkeit in den restlichen 99,9 Prozent der Zeit anzweifeln. Einflussreiche Menschen bleiben in allen Lebenslagen bei der Wahrheit, ohne Konditionen oder Vorsichtsmaßnahmen hinzuzufügen. Und sie werden dafür geliebt.

3. „Nicht mein Problem.”

Mächtige Menschen mögen Probleme. Sie lieben es, zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen Herausforderungen aufgetischt zu bekommen und sie anschließend in Lösungen zu verwandeln. Sie weichen der Verantwortung nicht aus, sondern begrüßen sie mit Äußerungen wie: „Das übernehme ich.” oder „Ich regle das schon.” Wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, stürzen sie sich zuerst darauf und wenn es dazu kommt, Lob einzustreichen halten sie sich zurück. Genau wie Ronald Reagan sind sie sich darüber bewusst, dass es keine Grenzen gibt für das Gute, was man tun kann, wenn man sich nicht darum schert, wer die Belohnung einheimst. Sie schätzen Respekt mehr als Beliebtheit und halten sich an das, was richtig ist, nicht an das, was politisch vorteilhaft erscheint.

4. „(Name einfügen) ist so ein (Beleidigung einfügen).”

Sie werden niemals sehen, wie mächtige Leute andere heruntermachen. Klatsch liegt nicht in ihrem Erbgut. Sie konzentrieren sich auf das Positive, da sie wissen, dass ihr Einfluss auf andere Menschen immer nur so stark sein kann, wie gut sie alle zu jeder Zeit behandeln.

5. „Das ist unmöglich.”

Es ist überraschend, dass manche Leute Sätze wie diesen sagen, als ob sie Spaß daran hätten, Träume zunichte zu machen. Stattdessen entwickeln erfolgreiche Menschen eine Immunität gegenüber Zweifeln. Sie sind sich darüber im Klaren, dass wir alle in einer anderen Welt leben würden, wenn jeder, der eine große Idee hatte, dem schlechten Ratschlag gefolgt wäre, ihr nicht weiter nachzugehen. Menschen mit Macht sind bereit, das Unmögliche zu entdecken und nach dem Worten zu leben: „Ich schaffe das.”

6. „Es ist eben so.”

Haben Sie das schon einmal gehört? Es sind die Worte jener, die sich den Umständen geschlagen gegeben haben und die Möglichkeit, diese zu ändern, bereits abgeschrieben haben. Stattdessen ersetzen erfolgreiche Menschen diesen Satz durch „was wäre, wenn?”. Sie setzen sich keine Grenzen dessen, was sie erreichen oder verändern können. Genau wie ein Arzt, der mitten in ein Schlachtfeld geschickt wird, um verwundete Soldaten zu retten, geben sie niemals auf, sondern tun alles, um die Umstände um sie herum besser zu machen. Sie versuchen nicht, zuerst sich selbst zu finden, sondern erschaffen sich selbst, indem sie dem Leben anderer Menschen Wert und Bedeutung verleihen.

7. „Ich arbeite allein.”

Diese Worte werden leicht zu letzten Worten. Mächtige Menschen verstehen, dass mittlerweile alles miteinander vernetzt ist und sie maximieren ihre Bemühungen, indem sie mit anderen Leuten zusammen und durch ihre Kollegen arbeiten. Für sie sind Arbeit und Dienstleistung ein und dieselbe Sache. Sie haben niemals Angst davor, zuzugeben, dass sie etwas nicht wissen oder um Hilfe zu bitten – besonders, wenn sie in einer Führungsposition sind. Sie lassen sich nicht von ihrem Stolz den Weg verstellen und schaffen so unzerstörbares Vertrauen zu anderen Menschen.

8. „Ich bin es leid.”

Erfolgreiche Menschen scheuen Beschwerden wie der Teufel das Weihwasser. Sie wissen, dass es eine Verschwendung von Worten wäre und Menschen ihrer Macht beraubt. Immer wenn sie versucht sind, sich zu beschweren, denken sie stattdessen über eine Lösung des Problems nach, mit dem sie konfrontiert sind.

9. „Mir ist es egal, was die anderen denken.”

Mächtige Leute interessiert es, was andere denken, weil sie sich für andere Menschen interessieren. Sie bleiben darauf fokussiert, wie sie ihre Geschichte teilen und mit vereinter Kraft arbeiten können. Deshalb geben sie sich alle Mühe, um auf dem Laufenden zu bleiben, was andere brauchen und wollen. Wo auch immer sie hingehen, bauen sie Freundschaften auf und erweitern ihr Netzwerk, um Dinge tun zu können, die noch niemals zuvor getan wurden.

 

Ein Misserfolg? Ein Flop? Seien Sie stolz darauf!

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Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Chance gehabt, sehr früh in drei Startups zu investieren, sagen wir: Google, FedEx und PayPal – also im Nachhinein so etwas wie die Chance des Jahrhunderts, ein Milliardentrip, der Freifahrtschein zum grenzenlosen Reichtum. Grandiose Vorstellung, oder?

Aber es geht noch weiter: Bitte stellen Sie sich vor, sie hätten damals die Chance leider nicht erkannt.

Hätten die drei Start-Up Buden links liegen gelassen und alle drei Investments ausgeschlagen. Und dann hätten Sie zugeschaut, wie jedes der drei Unternehmen die Welt erobert … ohne Sie. Bittere Vorstellung, oder? Frage an Sie: Wären Sie heute STOLZ auf diese Flops? Hand aufs Herz!

Der Beteiligungsgesellschaft Bessemer Venture Partners ist genau das passiert: Paypal? Zu schwieriges Geschäft! FedEx? Sieben (!) Finanzierungsrunden liefen an Bessemer vorbei, nie griffen sie zu.

Am lustigsten ist die Google-Geschichte: Ein Freund eines Bessemer-Gesellschafters vermietete um das Jahr 2000 seine Garage an zwei Studenten namens Sergey Brin und Larry Page. Als der Bessemer-Finanzier zu Besuch war, wollte der Freund ihm die beiden kurzerhand vorstellen, weil sie an einer interessanten Suchmaschine bastelten. Seine Antwort: „Wie komme ich aus diesem Haus raus, ohne in die Nähe deiner Garage zu kommen?“ – auf gar keinen Fall wollte er zwei weiteren Traumtänzern die Hand schütteln … und futsch war sie, die Gelegenheit!

Doch jetzt kommt der Clou:
Heute sind die Bessemer-Bosse STOLZ auf ihre Flops. So stolz, dass all die kapitalen Fehlschläge der 103-jährigen Unternehmensgeschichte auf der Website unter der Rubrik „Anti-Portfolio“ aufgeführt werden. Das ist bemerkenswert.

Dahinter steckt eine Haltung, die für uns Ausdruck höchster persönlicher bzw. kultureller Entwicklung ist: Jeder, der sein Leben aktiv gestaltet und Neues wagt, riskiert, hin und wieder heftig auf die Nase zu fallen.

Der einzige Weg, nie auf die Nase zu fallen, ist der, stets auf dem Boden zu kriechen.

Wir alle haben die Wahl: Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein vollwertiges Leben zu führen, es aktiv zu gestalten, statt nur zu verwalten, vorne mitzuspielen, statt hinterherzuhecheln, dann werden Sie zwangsläufig Fehlentscheidungen treffen – das ist der Preis, den Sie für den aufrechten Gang bezahlen.

Das ist ein großartiger Grund, stolz auf sich zu sein!