Geschichtliche Essenz No.48 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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19. MÄRZ 1914

In Berlin erlässt der deutsche Kaiser Wilhelm II. eine Dienstvorschrift, die dem preußischen Militär das eigenmächtige Einschreiten in die Kompetenz ziviler Behörden untersagt. Die gesetzlich nicht bindende Vorschrift ist eine Konsequenz aus der sog. Zabernaffäre vom November 1913.
In einem bilateralen Vertrag teilen das Deutsche Reich und Großbritannien die Konzessionen für die mesopotamischen Erdölfelder im Osmanischen Reich in einer noch zu gründenden Gesellschaft unter sich auf. Dabei halten deutsche Banken 25% und britische Banken 75% Anteil am Investitionskapital. Die Ölfelder gelten im Zusammenhang mit dem Bau der Bagdadbahn – unter Führung deutscher Banken – als profitables Wirtschaftsobjekt.
Höhepunkt des Deutschen Handelstages in Berlin ist eine Rede des preußischen Handelsministers Reinhold von Sydow. Er weist darin auf die hohe Bedeutung von Handel und Gewerbe für die Aufbringung der Kosten bei der 1913 beschlossenen Wehrvorlage hin. Gleichzeitig würdigt er die internationale Expansion des deutschen Handels.

19. MÄRZ 1964

US-Präsident Lyndon B. Johnson übermittelt dem Kongress seine Vorschläge für Auslandshilfen in dem am 1. Juli beginnenden neuen Finanzjahr. Der größte Betrag soll in die Länder des Mittleren Osten und Südostasiens gehen.
Der Straßentunnel durch den Großen Sankt Bernhard, der erste große Autotunnel durch die Alpen, wird für den Verkehr freigegeben.
Die Bundesregierung lehnt einstimmig den Vorschlag der EWG-Kommission zur Harmonisierung der Getreidepreise („Mansholt-Plan“) ab.
Die Regierungschefs der Bundesländer beschließen die Errichtung von neuen Universitäten in Bochum, Bremen, Dortmund, Konstanz sowie in Regensburg.

19. MÄRZ 1989

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