Geschichtliche Essenz No.50 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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21. MÄRZ 1914

Nach dem Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Giovanni Giolitti am 10. März bildet der rechtsliberale Antonio Salandra ein neues Kabinett. Außenminister bleibt nach wie vor Antonio Paternò-Castello Marchese di San Giuliano. Der als Gegner Giolittis geltende Salandra hatte seit 1899 mehrere Ministerämter in der italienischen Regierung übernommen.
In Montevideo stimmt die Militär- und Marinekommission des Parlaments von Uruguay der Berufung einer französischen Militärmission zu.

21. MÄRZ 1964

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau richtet eine Note an das Außenministerium der UdSSR, in der die sowjetische Behauptung, die BRD könne nicht für ganz Deutschland sprechen, zurückgewiesen wird.
Der belgische christlich-soziale Politiker Jean Duvieusart wird in Straßburg mit 57 gegen 51 Stimmen zum Präsidenten des Europäischen Parlamentes gewählt.
Die Europäische Weltraumforschungsorganisation „ESRO“ nimmt in Paris offiziell ihre Tätigkeit auf. Die Zusammenarbeit der europäischen Mitgliedsstaaten im Rahmen der „ESRO“ soll rein wissenschaftlicher Natur sein.

21. MÄRZ 1989
Ein Erdbeben der Stärke fünf auf der nach oben offenen Richter-Skala erschüttert die Inselgruppe der Nördlichen Sporaden im Ägäischen Meer.
Das Präsidium des Obersten Sowjet beschließt die Reduzierung der Streitkräfte um 500 000 Mann bis 1990.

 

Geschichtliche Essenz No.49 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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20. MÄRZ 1914

Mit der Reise des britischen Politikers Edward Henry Baron Carson of Duncairn in die nordirische Stadt Belfast spitzt sich der Konflikt um die irische Home-Rule-Frage zu. Der Konservative Carson zählt zu den Führern der militanten protestantischen Unionisten, die eine Selbstverwaltung Irlands ablehnen.
Der sog. Rochette-Ausschuss des französischen Parlaments beginnt mit zwölftägigen Beratungen. Er untersucht, inwieweit französische Minister – u. a. der zurückgetretene Finanzminister Joseph Caillaux – widerrechtlich in einen Finanzschwindlerprozess eingegriffen haben. Die Arbeit des Ausschusses sorgt im Zusammenhang mit dem Mord an dem Journalisten Gaston Calmette in Frankreich für großes öffentliches Aufsehen.
Im deutschen Bundesrat in Berlin wird ein neues Wettgesetz für Pferderennen beraten. Es soll die im deutschen Reich grassierende illegale Buchmacherei eindämmen und dem Staat weitere Steuereinnahmen verschaffen.

20. MÄRZ 1964

Die am 24. Februar in Genf eröffnete Tagung der Vertragsstaaten des „Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens“ (GATT) geht zu Ende. Das Hauptthema bildeten die Handelsprobleme der unterentwickelten Länder.
Elizabeth Taylor und Richard Burton werden in Montreal getraut.
Der irische Dramatiker Brendan Behan stirbt im Alter von 41 Jahren in Dublin. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen „Der Mann von morgen früh“ und „Die Geisel“.
Der Deutsche Fußballbund erstattet bei der Staatsanwaltschaft Essen Anzeige gegen den Spielvermittler Raymond Schwab. Er wird beschuldigt, dem Spieler des SC Preußen Münster, Karl Heinz Rummel, mehrere tausend DM angeboten zu haben, wenn Rummel absichtlich in Bundesligaspielen schlechte Leistungen zeigen würde.

20. MÄRZ 1989

Das Düsseldorfer Landgericht verpflichtet die Deutsche Lufthansa AG, auf innerdeutschen Strecken Flugscheine der neuen Fluggesellschaft German Wings GmbH zu akzeptieren. Mit 27 täglichen Flugverbindungen nimmt der private Liniendienst am 10. April seinen Betrieb auf.
Der Westberliner Senat aus SPD und Alternativer Liste lässt acht besetzte Häuser räumen. Dieses Vorgehen ist in der AL umstritten.