Geschichtliche Essenz No.96 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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16. MAI 1914

Nach seiner einwöchigen Visite in Großbritannien reist der dänische König Christian X. zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Bei einem Galadiner weist der französische Präsident Raymond Poincaré auf die guten Beziehungen zwischen Frankreich und Dänemark hin.

16. MAI 1964

Das Schauspiel „Die Mutter“ von Stanislaw Ignacy Witkiewicz wird am Stary Teatr in Krakau uraufgeführt. Das 1924 entstandene Stück des polnischen Dichters (1885-1939), dessen groteskes, surrealistisches Werk erst seit Mitte der 50er Jahre allmählich bekannt wird, handelt vom Verfall der bürgerlichen Welt und der Schwäche der Intellektuellen.
Rund eine halbe Mio. Jugendliche der DDR besuchen das von der FDJ (Freie Deutsche Jugend) organisierte Pfingsttreffen (16. 5.-18. 5.) in Berlin (Ost). Auch im westlichen Teil der Stadt kommen fast 100 000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet zu verschiedenen Pfingstveranstaltungen zusammen.
In Laos starten prokommunistische Pathet-Lao-Truppen einen Großangriff zur Eroberung der Ebene der Tonkrüge (in der Nähe von Vientiane).

16. MAI 1989

Die katholische Kirche fordert in Rom internationale Gesetze gegen Pornographie in den Medien.
In Addis Abeba scheitert ein Versuch aufständischer Militärs, die Regierung von Mengistu Haile Mariam zu stürzen. Hintergrund des Aufstands war der anhaltende Bürgerkrieg gegen die Rebellen in den Nordprovinzen Tigre und Eritrea. Anfang Juni bietet Mengistu der Unabhängigkeitsbewegung die Aufnahme von Friedensverhandlungen ohne Vorbedingungen an.

Herzschlagdestillat No.8 – Wer genau sagte eigentlich was?

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„ALLE JAHRE WIEDER!“

Wilhelm Hey (1789-1854)

„…kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind“, beginnt eines der bekanntesten Gedichte des Thüringer Pfarrers. Er schrieb es 1837. Vertont wurde es von dem Komponisten Philipp Friedrich Silcher (1789-1860). Das Gedicht ist immer noch sehr bekannt, daneben jedoch wird die Redewendung „Alle Jahre wieder“ auf alle möglichen periodischen Ereignisse angewendet, nicht zuletzt auf den ganzen Weihnachtsrummel.

Geschichtliche Essenz No.95 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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15. MAI 1914

In Köln wird eine bis zum 15. Oktober dauernde Ausstellung des Deutschen Werkbundes eröffnet. Es werden Arbeiten aus den Bereichen Kunsthandwerk und Design sowie architektonische Entwürfe u. a. von Walter Gropius und Bruno Taut gezeigt. Die Ausstellung gilt als Meilenstein in der Geschichte des Deutschen Werkbundes.
An der im schwedischen Malmö eröffneten Baltischen Ausstellung beteiligen sich von den Ostseeanrainerstaaten u. a. das Deutsche Reich, Russland und Dänemark. Für Aufsehen sorgen Bauten des schwedischen Architekten Ferdinand Boberg. Parallel zur Ausstellung finden internationale Sportwettbewerbe statt (sog. Baltische Spiele).
Anlässlich der Eröffnungszeremonien bei der dritten schweizerischen Landesausstellung in Bern – sie bietet ein Spektrum des nationalen Wirtschafts- und Kulturlebens – betont der schweizerische Bundespräsident Arthur Hoffmann das Interesse seines Landes, politische Neutralität zu wahren.

15. MAI 1964

Sporting Lissabon gewinnt den Europacup der Pokalsieger im Wiederholungsspiel gegen MTK Budapest in Antwerpen mit 1:0.
Einer der größten italienischen Mafia-Bosse, der 38-jährige Luciano Liggio, genannt „Die rote Primel der Mafia“, wird nach 16-jähriger Fahndung von der sizilianischen Polizei gefasst. Er ist bereits in Abwesenheit wegen dreifachen Mordes und verbrecherischer Geheimbündelei zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Bundespräsident Heinrich Lübke beendet seine offizielle Besuchsreise durch Südamerika (23. 4.-15. 5.). Er bereiste Peru, Chile, Argentinien und Brasilien.

15. MAI 1989

Der tschechoslowakische Tennisprofi Ivan Lendl gewinnt die internationalen Deutschen Tennismeisterschaften am Hamburger Rothenbaum durch einen Dreisatzsieg gegen den Österreicher Horst Skoff.
Der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow trifft zum ersten chinesisch-sowjetischen Gipfeltreffen seit 30 Jahren in Peking ein. Der Besuch ist überschattet von Studentenprotesten gegen die Pekinger Führung.

Herzschlagdestillat No.7 – Wer genau sagte eigentlich was?

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„ALLE FÜR EINEN, EINER FÜR ALLE!“

Alexandre Dumas der Ältere (1802-1870)

„Tous pour un, un pour tous“, so lautet der Wahlspruch der drei Musketiere, die eigentlich vier sind. Athos, Porthos, Aramis und d’Artagnan. Als Grundlage für die Geschichte benutzte Dumas die Biographie des tatsächlichen Grafen Charles d’Artagnan (um 1611-1673). Den Roman verfasste er zusammen mit seinem Co-Autor Auguste Maquet (1813-1888).