Drei Gründe, warum JA-Sagen erfolgreich und glücklich macht!

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Ja | sa | ger: Substantiv, maskulin, abwertend. Der deutsche Wortgebrauch ist laut Duden nicht schmeichelhaft zu Leuten, die viel Ja sagen. Zu den gängigen Bedeutungen und Assoziationen von Ja-Sagern gehören: klein beigeben, keine Meinung haben, ausnutzen lassen, unterwürfig oder überangepasst sein, nachgeben, zurückstecken, Mitläufer. Auf der Webseite der AOK kann man sogar einen Test machen und sich zum Nein-Sager kurieren lassen.

In meinem Plädoyer zum Ja-Sagen möchte ich nicht beschönigen, dass die genannten Eigenschaften nachahmenswert wären. Aber ich möchte das Wörtchen „Ja“ und die häufige Anwendung des selbigen vom Image seines gleichgültigen Stiefbruders – nennen wir ihn besser „Jaja“ – befreien und behaupten: Ja-Sager sind glücklicher und erfolgreicher. „Ja“ als Lebensmotto bringt mehr Menschen, Erlebnisse, Möglichkeiten, Spontaneität, Mut und Tatsachen in euer Leben. Auch wenn aus Prioritäts- und Disziplin-Gründen ab und zu ein Nein erforderlich ist, eine bejahende Grundeinstellung bringt euch zum Beispiel in diesen beruflichen Situationen weiter:

Netzwerken:

Jeder kennt diese Momente, in denen man nach einem langen Arbeitstag einfach seine Ruhe haben, sich nicht von Branchenkollegen auf Networking-Events mit Sales-Pitches das Ohr abkauen lassen oder seine wertvolle Mittagspause stehlen lassen möchte. Sicherlich besteht die Gefahr, dass in 50 Prozent aller beruflichen Treffen mit neuen Personen eine dieser Situationen eintritt. Nur weiß man nicht, ob das nächste Meeting nicht doch zu den anderen 50 Prozent gehört, die in neuen Inspirationen, Perspektiven oder langfristigen Business-Partnerschaften münden. Wer nie müde wird, andere Menschen in sein Leben zu lassen, aktiv zuhört und sich auf den Gesprächspartner einlässt, hat viel mehr gewonnen. Und selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, ein bezahltes Mittagessen oder Freigetränk könnte trotzdem als Trostpreis herausspringen.

Probleme lösen und Ideen generieren:

Die wichtigste Regel beim Brainstorming heißt: Alle Ideen sind erlaubt. Gefiltert und sortiert wird später. Auch bei anderen Kreativitätstechniken, wie dem Assoziieren oder Improvisieren, bedeutet ein Nein die Vollbremsung, die sich übrigens auch als „Ja, aber“ tarnen kann. Wer vor neuen Problemen oder kreativen Herausforderungen steht, sollte jeden Gedanken erst einmal zulassen und lieber „warum nicht?“ sagen, so abwegig, unrealistisch oder langweilig er erst einmal erscheinen mag. Wer in einem Team arbeitet, das diese Einstellung teilt, kann auf diesem Weg weiterspinnen, bis aus der einst absurden Idee die beste Marketing-Kampagne des Jahres entsteht.

Tatsachen schaffen:

Ein „Ja“ ist ein Commitment, anderen und vor allem sich selbst gegenüber. Es ist kein „Vielleicht“, was bei Event-Einladungen grundsätzlich abgeschafft werden sollte. Es ist keine Option, sondern der Beginn eines Plans. Mit der Umsetzung, und sei es zunächst einmal nur der erste Schritt, hat man mehr getan als die meisten „eigentlich müsste man mal“-Sager („eigentlich“ – noch so eine verbale Falle). Selbst bei unausweichlichen Situationen kann man mit einer bejahenden Einstellung seine innere Blockade abbauen. Anstelle eines „ich muss“ erledigt sich mit einem „ich werde“ jede Aufgabe gleich viel einfacher.

 

 

Geschichtliche Essenz No.43 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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14. MÄRZ 1914

In Konstantinopel (heute Istanbul) unterzeichnen das Osmanische Reich und Serbien rund sieben Monate nach dem Ende der beiden Balkankriege 1912/13 einen endgültigen bilateralen Friedensvertrag…

14. MÄRZ 1964

In Marokko werden im Prozess gegen die Mitglieder der Verschwörung vom Juli 1963 die Urteile gefällt…
Der Barbesitzer Jack Ruby wird wegen Mordes an dem mutmaßlichen Kennedy-Mörder Lee Harvey Oswald zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt…
Die erste Abteilung der internationalen Friedenstruppe der Vereinten Nationen trifft auf Zypern ein…

14. MÄRZ 1989

In der libanesischen Hauptstadt Beirut brechen schwere Kämpfe zwischen Muslim-Milizen und der von Christen geführten Armee aus…
Mit den Stimmen der CSU-Mehrheit verabschiedet der Bayerische Landtag eine Novelle zum Polizeiaufgabengesetz…
Das griechische Parlament lehnt mit 154 gegen 123 Stimmen einen von der konservativen Opposition eingereichten Misstrauensantrag gegen die sozialistische Regierung von Andreas Papandreu ab…
Die letzte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, Zita von Bourbon und Parma, stirbt im Alter von 96 Jahren in Zizers (Schweiz)….

Papst Franziskus fastet zum Jubiläum und ist nicht erreichbar!

Papst-Franziskus

 

Franziskus ist eben ein etwas anderer Papst: Während am Jahrestag seiner Wahl Glückwünsche aus aller Welt eintreffen, ist das Oberhaupt der Katholiken für fast niemanden zu erreichen: Franziskus weilt in den Bergen südöstlich von Rom – zum Fasten.

Glückwünsche aus aller Welt zum ersten Jahrestag seiner Wahl zum Papst haben Franziskus am Donnerstag praktisch nicht erreichen können. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verbringt diese Woche zusammen mit den Spitzen der Kurie abgeschieden für die traditionellen Fastenexerzitien in den Albaner Bergen südöstlich von Rom. Im Vatikan herrschte wegen des Jahrestages Festtagsruhe, Franziskus wollte an keiner Feierlichkeit teilnehmen.
Neben den Gratulationen von Staatschefs und einfachen Gläubigen haben die Medien in aller Welt dieses erste Jahr des Pontifikats ausführlich nachgezeichnet und gewürdigt. In Italien wird er als „sanfter Revolutionär“ und „Brückenbauer“ zwischen dem Vatikan und den Gläubigen hervorgehoben. Franziskus hat mit einem offenen neuen Stil, einer demütigen Haltung und dem Plädoyer für eine „arme Kirche der Armen“ als Nachfolger von Benedikt XVI. starke Akzente gesetzt.

Ist der neue Papst nur ein Medienphänomen?

Franziskus werfe aber noch viele Fragen auf, meinte am Jahrestag der Wahl die Turiner Tageszeitung „La Stampa“: „Ist er größtenteils ein Medienphänomen? Geht es ihm allein um seelsorgerische Erneuerung? Oder beginnt in der Kunst der Auslegung der Kirchendoktrin eine neue Phase?“ Vatikan-Sprecher Federico Lombardi hielt fest, Franziskus habe schon „einen großen Impuls für eine Kirche im Aufbruch gegeben.“
„Eine starke Dynamik ist spürbar“, erläuterte Lombardi im Radio Vatikan, und wesentlich in diesem ersten Jahr des Pontifikats von Jorge Mario Bergoglio sei sicherlich die große Aufmerksamkeit für ihn, die starke Anziehungskraft, die er ausübe. Davon zeugen nach wie vor die Massen bei den öffentlichen Auftritten des Papstes auf dem Petersplatz.

Große Zustimmung für Franziskus‘ Stil

Eine Eurispes-Umfrage in Italien ergab ein Plebiszit für den Papst: 87 Prozent der Befragten schätzen ihn und seine Art, das zuvor untergrabene Vertrauen in die Kirche ist immerhin wieder auf 50 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit etwa sechs Jahren.

Erst nach dem Ende dieser Fastenwoche in Ariccia am Freitag nimmt Franziskus wieder öffentliche Termine wahr. Dann beginnen für ihn anstrengende Wochen vor dem Osterfest mit wichtigen Audienzen. So wird US-Präsident Barack Obama für eine Unterredung in Rom erwartet.

Geschichtliche Essenz No.28 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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13. MÄRZ 1914

In Hamburg gründen 51 deutsche Kanuten den Deutschen Kanu-Verband. Zum ersten Vorsitzenden wird Alfred Korn gewählt… Die deutsche Gesellschaft für Telegraphie meldet einen technischen Erfolg: Ein von ihrer Station Nauen (bei Berlin) abgesandter Funkspruch wurde von der Station Windhuk (Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia) empfangen… Als Antwort auf die antirussische Kampagne deutscher Zeitungen erscheinen in Russland zwei offiziöse Artikel…

13. MÄRZ 1964

Auf seinem Pferd Gran Geste gewinnt im Dortmunder Reitturnier der Brasilianer Nelson Pessoa den Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland… Der sensationelle Erfolg der „Beatles“ ist nicht mehr aufzuhalten. Die britische Popgruppe belegt die ersten vier Plätze der US-Hitparade mit „She loves you“, „I want to hold your hand“, „Please, please me“ und „Twist and shout“… Der algerische Staatspräsident Ben Bella trifft zu einem Überraschungsbesuch in Frankreich ein, wo er mit Staatspräsident Charles de Gaulle zu einer Geheimunterredung zusammenkommt… Ein Mordfall sorgt in New York für Aufregung. Die 28-jährige Kitty Genovese wird mitten in der Stadt von einem Mann erstochen, während nachweislich 37 Menschen das Verbrechen beobachten ohne den Versuch zu machen, der Frau zu helfen…

13. MÄRZ 1989

Bei Würzburg verunglückt ein Transporter der US-Armee mit drei gefechtsbereiten Raketen. Dabei kommt eine 22-jährige Autofahrerin zu Tode… Eine Sprengung in einer Kaligrube in Merkers (Kreis Bad Salzungen/DDR) löst den bislang heftigsten bekannten Gebirgsschlag aus… Vor der britischen Insel Guernsey im Ärmelkanal gehen bei der Havarie des panamaischen Frachters „Perentis“ fünf Container mit dem hochgiftigen Pflanzenschutzmittel Lindan über Bord…