Herzschlagdestillat No.15

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„ALLES HAT SEINE ZEIT!“

Prediger (auch Kohelet oder Ecclesiastes, zwischen 1000 und etwa 250 v.Chr.)

Die wohl bekannteste Stelle aus dem alttestamentarischen Buch Prediger sind die Gedanken des anonymen Autors über den Lauf der Zeit im 3.Kapitel. „Alles hat seine Stunde, und es gibt eine Zeit für jegliche Sache unter der Sonne“, heißt es dort. Etwa: „Eine Zeit zu töten und eine Zeit zu heilen, eine Zeit einzureißen und eine Zeit aufzubauen, eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen, eine Zeit zu klagen und eine Zeit zu tanzen.“

 

Geschichtliche Essenz No.106 – Heute vor 100, 50 und 25 Jahren!

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27. MAI 1914

Als Nachfolger des am 4. März 1914 verstorbenen Georg von Kopp wird der 55-jährige Adolf Johannes Bertram zum neuen Fürstbischof von Breslau gewählt.

27. MAI 1964

Im Alter von 74 Jahren stirbt in Delhi Indiens Premierminister Jawaharlal Nehru.
In der US-Mission der Vereinten Nationen in New York wird der „Selznick-Filmpreis“ für den „besten Beitrag zur gegenseitigen Verständigung und zum guten Willen zwischen den Völkern der freien Welt“ verliehen. Ausgezeichnet werden u. a. der japanische Autor und Regisseur Akira Kurosawa und der italienische Schauspieler Marcello Mastroianni.
Im Wiener Praterstadion gewinnt Internazionale Mailand den Europapokal der Landesmeister.

27. MAI 1989

US-Präsident George Bush tritt eine Europareise an, die ihn bis zum 2. Juni nach Rom, Brüssel, Bonn und London führt. In Mainz bekräftigt er am 31. Mai seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Ostblock, um den Demokratisierungsprozess voranzutreiben.

Herzschlagdestillat No.14 – Wer genau sagte was?

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„ALLES FLIESST…!“

Heraklit (540-480 v. Chr.)

Streng genommen ist dieses Zitat von Platon (427-347 v. Chr.), der versuchte, mit dem Satz: „Alles fließt, nichts bleibt“ (panta rhei, ouden menei) die Lehre des Philosophen Heraklit zusammenzufassen. Heraklit selber hat den Satz so nicht gesagt, aber der stet Wechsel der Dinge stand im Zentrum seiner Überlegungen.