Nachdenker des Tages No.7

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Studie: 2015 wird es mehr Mobilfunk-Anschlüsse als Menschen geben

Im kommenden Jahr wird es auf der Welt laut einer Studie erstmals mehr Mobilfunk-Anschlüsse als Menschen geben. Im ersten Quartal 2014 gab es nach Berechnungen des Netzwerk-Ausrüsters Ericsson bereits 6,8 Milliarden Mobilfunk-Verbindungen. In den kommenden Jahren werde vor allem die Zahl mobiler Internet-Anschlüsse explosiv ansteigen, prognostizierte das schwedische Unternehmen am Dienstag.

So dürften zum Jahr 2019 rund 60 Prozent der 9,2 Milliarden weltweiten Mobilfunk-Anschlüsse mit Smartphones genutzt werden. Darunter würden 2,6 Milliarden Verbindungen des schnellen Datenfunks LTE sein, hieß es. Über ein Viertel der weltweiten LTE-Nutzer kämen dann aus China, in den USA dürften 85 Prozent der Handys mit LTE laufen, erwartet Ericsson.

In fünf Jahren 10 Mal so viel Datenverkehr wie 2013

Dadurch werde es 2019 zehn Mal mehr Datenverkehr von mobilen Geräten geben als 2013. Rund die Hälfte werde auf Videos entfallen. Schon im ersten Quartal 2014 seien mehr Daten durch mobile Netze geflossen als im gesamten Jahr 2011.

Ericsson verdient an dem Ausbau der Telekom-Netze. Der Konzern ist die Nummer eins in der Branche, aber es ist ein hartes Geschäft mit starken Rivalen wie Nokia und Alcatel-Lucent sowie Huawei und ZTE aus China. Die Industrie entwickelt derzeit noch schnellere Datennetze der nächsten Generation (5G).

Nachdenker des Tages No.6

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Missbrauchsaffäre bei BBC: Zahl der Opfer auf 500 gestiegen

Der Kinderschänder-Skandal um den früheren BBC-Moderator Jimmy Savile weitet sich immer mehr aus. Die Zahl der mutmaßlichen Missbrauchsopfer sei auf 500 gestiegen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Kinderschutzorganisation NSPCC.

Savile, früher Moderator von “Top of the Pops”, und andere Täter sollen sich über Jahre hinweg an jungen Menschen vergangen haben. Die Taten sollen zum Teil auf dem Sendergelände der BBC geschehen sein.

In dem von der BBC-Sendung “Panorama” in Auftrag gegebenen Bericht heißt es, zu den Übergriffen sei es auch in Krankenhäusern gekommen, in denen der Moderator regelmäßig Kinderstationen besuchte. Die meisten Opfer seien zwischen 13 und 15 gewesen, das jüngste sei zwei Jahre alt gewesen.